Filmfest-Muenchen–Costa-Gavras-Publikumsgespraech-2013

03.06.14, 17:54:48 von Acting-Art-of-Memory
Filmfest-Muenchen–Publikumsgespraech-2013
Le Capital

Christoph Gröner im Gespräch mit Regisseur Costa-Gavras

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Wilhelm-Hoegner-Preis Verleihung 2013

06.05.13, 01:29:32 von Acting-Art-of-Memory
Wilhelm-Hoegner-Preis Verleihung

Die SPD-Landtagsfraktion verlieh am Montag 29.4. 2013 den Wilhelm-Hoegner-Preis, die Auszeichnung ging an gleich drei Organisationen : "Weisse Rose Stiftung, den Verein "Gegen das Vergessen - fuer Demokratie" und an den Verein "Bayerische Buendnis fuer Toleranz – Demokratie und Menschenwuerde schuetzen". Der Tag der Preisverleihung wurde bewusst gewaehlt, es sollte auch an die 16 SPD-Abgeordneten erinnern, die gegen das ns Ermaechtigungsgesetz unter ihren Fraktionsvorsitzenden Albert Roßhaupter im Landtag gestimmt hatten. Die "Spezialdemokraten" waren damals die einzigen die sich dem ns Ermaechtigungsgesetz widersetzten, so Ude.
Richtig ist aber auch, dass die Abgeordneten der KPD im Bayerischen Landtag: Hans Beimler, Jakob Boulanger, Fritz Dressel, Viktoria Hoesl, Herbert Mueller, Fritz Schaper, Hans Schiller, Leopold Soellner, Josef Wagner, verhaftet wurden. Mit der Verordnung vom 28. Februar 1933 und den Ausfuehrungsbestimmungen des bayerischen Innenministeriums vom 1. Maerz 1933 kam es zu weiteren Verhaftungen und Hausdurchsuchungen wie zum Verbot der KPD. Nach der Machtuebergabe in Bayern wurden 3000 Frauen und Maenner der KPD und ihren Sympathisanten verhaftet und in das KZ-Dachau verbracht, sie stellten in diesen Monaten uebrigens den groessten Teil der Haeftlinge. Eine Reihe bekannter Funktionäre wurden gefoltert und ermordet wie Fritz Dressel (1896-1933), LAbg. Josef Goetz (1895-1933), Leonhard Hausmann (1902-1933), Walter Haebich (1904-1934 Redakteur des bayerischen Parteiorgans "Neue Zeitung") und der RAg Franz Stenzer (1900-1933).
Auch sollte man auf Udes Zwischentoene achten, da wird zwar von der Ausrufung des Freistaats Bayern berichtet, wohlweislich aber den Name Kurt Eisner – erster freier gewaehlter Ministerpraesident, vermieden. Diesen Kurt Eisner hat man notgedrungener Weise in spezialdemokratischer Manier okkupiert und in einem "Glaskasten" vor der bayerischen SPD-Zentrale am Oberanger gepackt. Hier nochmals zur Erinnerung: Auers Blumengruesse an den Eisner-Moerder Graf Arco nicht zu vergessen!

Welche Botschaft will uns Ude mit seiner "Warnung" an die Anwesenden: " die Erinnerungskultur an den Terror im Dritten Reich, duerfe nicht zum Selbstzweck werden" uebermitteln, vielleicht eine Entschuldigung an das Vergangene? Und weiter in seinen Ausfuehrungen betont Ude: "... ich glaube das wir den Taetern die Auseinandersetzung noch haetten zu Lebzeiten zumuten sollen und das auch viele Opfer haetten erleben sollen das sie als Opfer wahrgenommen und nicht verdraengt werden . . ."
Wenn Ude ueber die NSDAP-Mitgliedschaft eines Bundeskanzler, ueber die Vergangenheit eines Bayerischen Kultusminister – der seine Vergangenheit noch nicht bewaeltigt hat und nicht bewaeltigen wollte – spricht, das scheint eine Sehnsucht zu sein sich mit einer quaelenden Vergangenheit die immer auch quaelende Fragen an die eigene Person, die eigene Ortschaft, den eigenen Berufsstand richtet, einfach aus dem Weg zu gehen, lieber zu verdraengen, als die Qualen fortzusetzen. Herr Oberbuergermeister verdraengen sie nichts, sprechen sie ueber ihren Vater Karl Ude und seine Nazi-Vergangenheit, seine Schreibtisch-Taeterschaft fuer das Nazi-Regime! Karl Ude hat sich in Interviews und Anfragen ueber seine Zeit zwischen 1933 und 1945 immer geweigert sich zu seinen Texten und Aufsaetze zu aeussern! Christian Ude sein Sohn, Oberbuergermeister der Landeshauptstadt Muenchen verweigert jede Antwort auf Anfragen, warum wohl?! Wer im Glahaus sitzt werfe nicht den ersten Stein und deren Steine haben sie schon zu viele geworfen, bis heute Herr Oberbuergermeister!

DMK

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79. Jahrestag der Buecherverbrennung,10. Mai,2012-Leonhard Frank

23.06.12, 10:06:44 von Acting-Art-of-Memory
Zur Erinnerung an die Buecherverbrennung der Nazis und ihrer akademischen Sympathisanten von 1933: "Muenchen liest - aus verbrannten Buechern" und Brandfleck auf dem Elisabeth Castonier-Platz, Muenchen. Der Koenigsplatz heißt jetzt Elisabeth-Castonier-Platz!

Es liest Mark und Rolf Ortmann, zum 79. Jahrestag der Buecherverbrennung, 2012, am Elisabeth Castonier-Platz , vor der Antikensammlung in Muenchen.

Aus: Leonhard Frank.

Der Kuenstler Wolfram P. Kastner hatte auf dem Elisabeth-Castonier-Platz vor der Antikensammlung (an der Stelle der Buecherverbrennung der Nazis und ihrer Sympathisanten von 1933) wieder eine Brandspur in den Rasen gebrannt - damit kein Gras über die Erinnerung an den Beginn der Brandstiftung waechst, die im Brand der Synagogen, Staedte und Menschen endete.

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76. Jahrestag der Buecherverbrennung-10. Mai 2009-Masha Kaleko

23.06.12, 10:04:23 von Acting-Art-of-Memory
Zur Erinnerung an die Buecherverbrennung der Nazis und ihrer akademischen Sympathisanten von 1933: "Muenchen liest - aus verbrannten Buechern" und Brandfleck auf dem Elisabeth Castonier-Platz, Muenchen. Der Koenigsplatz heißt jetzt Elisabeth-Castonier-Platz!

Es liest Gabi Hinterstoisser, zum 76. Jahrestag der Buecherverbrennung, 2012, am Elisabeth Castonier-Platz , vor der Antikensammlung in Muenchen.

Aus: Masha Kaleko.

Der Kuenstler Wolfram P. Kastner hatte auf dem Elisabeth-Castonier-Platz vor der Antikensammlung (an der Stelle der Buecherverbrennung der Nazis und ihrer Sympathisanten von 1933) wieder eine Brandspur in den Rasen gebrannt - damit kein Gras über die Erinnerung an den Beginn der Brandstiftung waechst, die im Brand der Synagogen, Staedte und Menschen endete.

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79. Jahrestag der Buecherverbrennung-10. Mai 2012-Mascha Kaleko

23.06.12, 10:01:18 von Acting-Art-of-Memory
Zur Erinnerung an die Buecherverbrennung der Nazis und ihrer akademischen Sympathisanten von 1933: "Muenchen liest - aus verbrannten Buechern" und Brandfleck auf dem Elisabeth Castonier-Platz, Muenchen. Der Koenigsplatz heißt jetzt Elisabeth-Castonier-Platz!

Es liest Martin Pfisterer, zum 79. Jahrestag der Buecherverbrennung, 2012, am Elisabeth Castonier-Platz , vor der Antikensammlung in Muenchen.

Aus: Leonhard Frank.

Der Kuenstler Wolfram P. Kastner hatte auf dem Elisabeth-Castonier-Platz vor der Antikensammlung (an der Stelle der Buecherverbrennung der Nazis und ihrer Sympathisanten von 1933) wieder eine Brandspur in den Rasen gebrannt - damit kein Gras über die Erinnerung an den Beginn der Brandstiftung waechst, die im Brand der Synagogen, Staedte und Menschen endete.

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Kein Platz fuer Nazis in Landshut mit Michael Lerchenberg

20.06.12, 13:29:51 von Acting-Art-of-Memory
Kein Platz fuer Nazis in Landshut mit Michael Lerchenberg und dem Pan Toa Orchester.

Eine Lichterkette vor dem Landshuter Rathaus, eine Initiative des "Runden Tisches gegen Rechts Landshut".

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79.Jahrestag der Buecherverbrennung,10.Mai,2012-Magnus Hirschfeld

18.06.12, 00:14:09 von Acting-Art-of-Memory
79.Jahrestag der Buecherverbrennung,10.Mai,2012-Magnus Hirschfeld
Zur Erinnerung an die Buecherverbrennung der Nazis und ihrer akademischen Sympathisanten von 1933: "Muenchen liest - aus verbrannten Buechern" und Brandfleck auf dem Elisabeth Castonier-Platz, Muenchen.

Es liest: Dietmar Holzapfel, zum 79. Jahrestag der Buecherverbrennung, 2012, am Elisabeth Castonier-Platz , vor der Antikensammlung in Muenchen.
Aus: Magnus Hirschfeld

http://www.hirschfeld.in-berlin.de/index.html

Der Kuenstler Wolfram P. Kastner hatte auf dem Elisabeth-Castonier-Platz vor der Antikensammlung (an der Stelle der Buecherverbrennung der Nazis und ihrer Sympathisanten von 1933) wieder eine Brandspur in den Rasen gebrannt - damit kein Gras über die Erinnerung an den Beginn der Brandstiftung waechst, die im Brand der Synagogen, Staedte und Menschen endete.

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Bayerntrojaner im Bayerischen Landtag

12.06.12, 22:15:33 von Acting-Art-of-Memory
O'zapft is' ...

Der Bayern-Trojaner und die Grenzen staatlicher Ueberwachung.

Eine Veranstaltung der Buendnis 90 /Die Gruenen im Bayerischen Landtag, 2011.
Susanna Tausendfreund, innenpolitische Sprecherin Buendnis 90 /Die Gruenen in Bayern. Mit einer gut besetzten Expertenrunde und einem absolut fachmaennischen Publikum. ueberraschend hier die Anhaenger der Piraten, Bravo! Die anschließende Podiumsdiskussion topp!

Eine gutbesetzte Expertenrunde mit:

1. Florian Albrecht, Universitaet Passau, rechtliche Analyse,
2. Dr. Julius Mittenzwei, Chaos Computer Club,
3. Peter Dathe, Praesident des Landeskriminalamtes Bayern,
4. Dr. Thomas Petri, Bayerischer Landesbeauftragter fuer den Datenschutz.
5. Podiumsdiskussion

Hier geht es um den Verfassungswidrigen Einsatz von Trojaner in Bayern. Der Chaos Computer Club (CCC) hat am 8. Oktober 2011 die Analyse einer Trojaner-Software veroeffentlich, die - wie zwischenzeitlich durch das Bayerischer Staatsministerium des Innern bestaetigt wurde - durch Bayerische Behoerden zum Einsatz gekommen ist und die ueber Funktionen verfuegen soll, die gegen verfassungsrechtliche Vorgaben verstoßen.

Diese Schadsoftware verfuegt ueber umfangreiche grundrechtswidrige Ausspaehfunktionen und widerspricht somit den Vorgaben des Bundesverfassungsgericht hat in diesem sensiblen Bereich besonders hohe Anforderungen an die Verfassungskonformitaet der Maßnahmen gesetzt, die durch die analysierte Software nicht erfuellt werden.

Ans Licht gekommen ist, das Landeskriminalamt in Bayern hat nachweislich in mindestens fünf Faellen Computer mit Trojaner ausgeforscht und dabei auch Screenshot-Funktion durch das Landeskriminalamt ist unakzeptabel.
Das Landgericht Landshut hat diese Maßnahme in einem dieser Faelle explizit fuer rechtswidrig erklaert.

Die Bayerische Staatsregierung will dennoch auf diese Form der Computerueberwachung nicht verzichten (!), sondern in kuenftigen Faellen die Art und Weise der Quellen- Telekommunikationsueberwachung naeher konkretisieren und es auf eine gerichtliche Klaerung ankommen lassen.

Hier stellt sich die Frage, welche Rechtsauffassung vertritt die Bayerische Staatsregierung hinsichtlich der Verfassungskonformitaet des Einsatzes dieser Software?
Und was machen die abgegriffenen Daten in den USA?

Und wieder spielt die "Ordnungszelle" Bayern die Vorreiterrolle fuer Demokratieabbau hin zum Schueffelstaat, wie beim Versammlungsgesetz.

Sollte mal das Laptop am Flughafen konfisziert werden aufpassen, es koennte unter Umstaenden ein Bundestrojaner sein..... sonst geht's ab in die harte Diktatur, die weiche haben wir schon, oder?



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79. Jahrestag der Buecherverbrennung,10.Mai,2012-Friedrich Hollaender

22.05.12, 22:26:28 von Acting-Art-of-Memory
Zur Erinnerung an die Buecherverbrennung der Nazis und ihrer akademischen Sympathisanten von 1933: "Muenchen liest - aus verbrannten Buechern" und Brandfleck auf dem Elisabeth Castonier-Platz, Muenchen. Der Koenigsplatz heißt jetzt Elisabeth-Castonier-Platz!

Es liest/singt Assunta Tamelleo, zum 79. Jahrestag der Buecherverbrennung, 2012, am Elisabeth Castonier-Platz , vor der Antikensammlung in Muenchen.

Aus: Friedrich Hollaender

Der Kuenstler Wolfram P. Kastner hatte auf dem Elisabeth-Castonier-Platz vor der Antikensammlung (an der Stelle der Buecherverbrennung der Nazis und ihrer Sympathisanten von 1933) wieder eine Brandspur in den Rasen gebrannt - damit kein Gras über die Erinnerung an den Beginn der Brandstiftung waechst, die im Brand der Synagogen, Staedte und Menschen endete.

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79. Jahrestag der Buecherverbrennung, 10. Mai, 2012- Erich Muehsam

22.05.12, 22:23:00 von Acting-Art-of-Memory
Zur Erinnerung an die Buecherverbrennung der Nazis und ihrer akademischen Sympathisanten von 1933: "Muenchen liest - aus verbrannten Buechern" und Brandfleck auf dem Elisabeth Castonier-Platz, Muenchen. Der Koenigsplatz heißt jetzt Elisabeth-Castonier-Platz!

Es lesen Schuelerinnen und Schueler der Rudolf-Steiner Schule,Schwabing zum 79. Jahrestag der Buecherverbrennung, 2012, am Elisabeth Castonier-Platz , vor der Antikensammlung in Muenchen.

Aus: Erich Muehsam, Erich Kaestner, Bert Brecht

Der Kuenstler Wolfram P. Kastner hatte auf dem Elisabeth-Castonier-Platz vor der Antikensammlung (an der Stelle der Buecherverbrennung der Nazis und ihrer Sympathisanten von 1933) wieder eine Brandspur in den Rasen gebrannt - damit kein Gras über die Erinnerung an den Beginn der Brandstiftung waechst, die im Brand der Synagogen, Staedte und Menschen endete.

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